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Karnevalsauftakt

11.11.2018 - 11:11 Uhr

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Session 2016/17

 

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Für die Gestaltung von Szenerie und Programm sind einige Leute von Nöten, die Spaß und Ideen haben. Auch schauspieltalentierte Leute brauchen wir, denn ein Programm lebt erst durch die Spielenden. Wir suchen Mädchen und Jungen sowie Damen und Herren, die am karnevalistischem Treiben Interesse haben.

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Geschäftsstelle: 

  NKC Mücheln e. V
 Karl-Marx-Straße 43
06249 Mücheln (Geiseltal)
Vorsitzender: Silvio Ditfe

NKC e.V

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Überraschende Wirkung des Furzens

Es war einmal ein Mann, der unheimlich gern gekochte Bohnen aß. Er liebte sie, aber leider hatten sie immer so eine unangenehme und irgendwie "lebendige" Wirkung bei ihm. Eines Tages lernte er ein Mädchen kennen und verliebte sich in sie. Als sie dann später heiraten wollten, dachte er sich: "Sie wird mich niemals heiraten, wenn ich nicht damit aufhöre."

Also zog er einen Schlussstrich und gab die Liebe zu den Bohnen auf. Kurz nach der Hochzeit, auf dem Heimweg, ging sein Auto plötzlich kaputt und weil sie weit draußen auf dem Land wohnten, rief er seine Frau an und sagte, dass er später komme, weil er laufen müsste.

Als er dann so lief, kam er an ein Cafe, aus dem der unwiderstehliche Geruch von heißen Bohnen strömte. Weil er ja nun noch einige Meter zu laufen hatte, dachte er sich, dass die Wirkung der Bohnen bis nach hause nachgelassen haben dürfte. Also ging er in das Cafe, und bestellte sich drei extra große Portionen Bohnen. Auf dem Heimweg furzte er ununterbrochen. Als er dann schließlich daheim ankam, fühlte er sich ziemlich sicher.

Seine Frau erwartete ihn schon und wirkte ziemlich aufgeregt. "Liebling, ich habe für dich die beste Überraschung zum Abendessen vorbereitet!" und band ihm ein Tuch vor die Augen. Dann führte sie ihn zu seinem Stuhl und er musste versprechen, nicht zu spicken. Plötzlich spürte er, wie sich langsam und unaufhaltsam ein gigantischer Furz in seinem Darm bildete. Glücklicherweise klingelte genau in diesem Moment das Telefon und seine Frau bat ihn, doch noch einen Moment zu warten. Als sie gegangen war, nütze er die Gelegenheit. Er verlagerte sein Gewicht auf das linke Bein und ließ es krachen. Es war nicht nur laut, sondern roch auch wie verfaulte Eier. Er konnte kaum noch atmen. Er tastete sich seine Serviette und fächerte sich damit Luft zu.

Er hatte sich kaum erholt, als sich eine zweite Katastrophe anbahnte. Wieder hob er sein Bein und fffffffrrrrrrrrrrrtttttttttt! Es hörte sich an wie ein startender Dieselmotor und roch noch schlimmer. Um nicht zu ersticken, fuchtelte er wild mit den Armen, in der Hoffnung, der Gestank würde sich verziehen. Als sich wieder alles etwas beruhigt hatte, spürte auch schon erneut ein Unheil heraufziehen. Diesmal hob er sein anderes Bein und ließ den heißen, feuchten Dampf ab.

Dieser Furz hätte einen Orden verdient! Die Fenster wackelten, das Geschirr auf dem Tisch klapperte und eine Minute später waren alle Blumen tot. Das ging die nächsten 10 Minuten so weiter und immer wieder lauschte er, ob seine Frau noch am Telefon sprach. Als er dann hörte, wie der Hörer aufgelegt wurde (was auch gleichzeitig das Ende seiner Einsamkeit und Freiheit bedeutete), legte er fein säuberlich die Serviette auf den Tisch und legte seine Hände darauf. So zufrieden lächelnd, war ein Sinnbild für die Unschuld, als seine Frau zurückkam. Sie entschuldigte sich, dass es so lang gedauert hatte und wollte wissen, ob er auch ja nicht gespickt hatte. Nachdem er ihr versichert hatte, dass er nicht gespickt hatte, entfernte sie die Augenbinde und rief: "Überraschung!!" Zu seinem Entsetzen musste er feststellen, dass am Tisch noch zwölf Gäste saßen, die ihn entgeistert anstarrten.

Beginn
Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt in den deutschsprachigen Ländern traditionell der Dreikönigstag.

Seit dem 19. Jahrhundert finden in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, ab 11:11 Uhr einzelne Veranstaltungen statt, 
zu denen insbesondere die Vorstellung des Prinzenpaars gehört. 
Hintergrund ist, dass auch das Geburtsfest Christi bereits kurz nach dessen Fixierung im Jahr 354 eine vorangehende 40-tägige Fastenperiode vorsah, 
vor deren Beginn man - wie vor Karneval - ebenfalls die später verbotenen Fleischvorräte aufzuzehren pflegte (Gansessen am 11. November, dem Martinstag).

Die Zeit vom 12. November bis 5. Januar bleibt aber selbst in den Hochburgen entlang des Rheins weiterhin weitgehend karnevalsfrei, 
was sich aus der erwähnten vorweihnachtlichen Fastenzeit, der Rolle des Novembers als Trauermonat und dem besinnlichen Charakter des Advent erklärt.

Höhepunkt
Den Höhepunkt erreicht die Fastnacht in der eigentlichen Fastnachtswoche vom Schwerdonnerstag bzw. 
Weiberfastnacht über den Nelkensamstag, Tulpensonntag, Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag, 
auch Veilchendienstag genannt. 
Dabei gibt es insbesondere am Rosenmontag entsprechende Umzüge - wobei sich Rosen ursprünglich nicht auf die Blume, 
sondern auf das Verb rasen bezog. 
Anderen Interpretationen zufolge verdankt der Rosenmontag seinen Namen dem vierten Fastensonntag, 

dem Rosensonntag.
Die größten Umzüge finden in den Karnevalshochburgen statt: 
Köln, Mainz, Düsseldorf, Eschweiler, Euskirchen, Bonn, Koblenz, Krefeld, Duisburg, Aachen und Dülken.

Grundlage für alle Berechnungen ist der Ostersonntag, wovon alle weiteren unregelmäßigen Feiertage abgeleitet werden.
Rosenmontag ist immer 48 Tage vor Ostern.


Ende
Ende des Karnevals ist der Aschermittwoch. Sein Termin hängt insofern unmittelbar von der Lage des Osterfests ab.

In der Nacht zu Mittwoch um Punkt Mitternacht endet der Karneval und es gibt an vielen Orten die Tradition,
dass die Karnevalisten in dieser Nacht eine Strohpuppe, den so genannten Nubbel, 
als Verantwortlichen für alle Laster der karnevalistischen Tage, vor allem wegen des ausgegebenen Geldes, verbrennen.


Begriffe im Karneval

Rosenmontag

Die Bezeichnung Rosenmontag geht zurück auf den Sonntag Lätare, den Rosensonntag, 
der in Köln seit dem 16 Jahrhundert als "Halbfasten" gefeiert wird. 
1832 trat der Name Rosenmontag als "Mittfastnachttag" in den Sprachgebrauch. 
Bis dahin sprach man von Karnevalsmontag und vom Maskenzug (ab 1832 Rosenmontagszug).

Die Zahl Elf als Symbol

Der Karneval beginnt im November, dem Monat der Besinnung auf Tod und Vergänglichkeit. 
Das geht zurück auf die gefühlsbedingte und zeitliche Abfolge griechischer, 
römischer und germanischer Traditionen. 
Im November gedachte man der Götter, die für die Gaben des Herbstes, vornehmlich für den Wein,
zuständig waren. Der Kölner Karneval wurzelt noch heute in kultischen Bereichen, 
die eine lange Geschichte haben.

Der 11. im 11. geht auf die gallische Kirche zurück.
Hier bereitete die Adventszeit nicht auf Weihnachten, sondern auf das alte Fest Epiphanie vor.
Der Advent war eine Fastenzeit, die am Martinstag (11. im 11.) begann und 56 Tage dauerte.

Die Elf als Jeckenzahl entstand erst später, hat aber durch den 11. im 11. eine Verbindung von der heidnischen 
zur christlichen Zeit geschaffen. Die Elf symbolisiert die Einheit im Karneval, weil sie die Eins neben die Eins stellt,
d.h. jeder Jeck im Karneval ist eine gleichberechtigte Person. Die Elf hat aber auch einen politischen Bezug. 
Seit der Französischen Revolution steht ELF für E=Egalité, L=Liberté und F=Fraternité. Diese Deutung ist für Köln, das lange unter französischer Besatzung lebte, maßgebend.

Karnevalsorden

Mit dem organisierten Karneval 1823 begann auch die Geschichte der Orden, 
die in Köln eng mit der Geschichte der Preußen verbunden ist. 
Sie stellen eine Persiflage auf die staatlichen und militärischen Orden der Preußen dar.
Der Karnevalsorden entstand aus einer Geringschätzung militärischen Benehmens und Pomps heraus. 
Damit wollte sich der Kölner, der nie untertan gewesen ist, 'gegen die preußische Obrigkeit auflehnen. 

Die Schärpen der Preußen finden wir heute noch im Elferrat der Komiteegesellschaften als Persiflage wieder.

Alaaf, Helau

Alaaf(vorwiegend in Köln), Helau ist ein Ausruf, Lob- und Trinkspruch, heißt soviel wie Hoch oder Hurra! (Kölle Alaaf - alles lobe Köln). 
Kann auch auf Personen und Gesellschaften angewandt werden.


Geschichte des Karnevals

Die Ursprünge des Karnevals reichen bis in die vorchristliche Zeit zurück.
Schon im dritten Jahrtausend vor Christus gab es Feste im Nahen Osten,
bei denen die niederen Leute den Mächtigen gleich gestellt wurden.
Auch die Römer feierten vom 17. bis 19. Dezember das so genannte Saturnalienfest 
- mit Gelagen, Umzügen und Rollentausch zwischen Herren und Sklaven.

Feiern vor dem Fasten
Später übernahmen die Christen einige der heidnischen Bräuche und stellten sie unter das Motto "carne vale" ("Lebe wohl, Fleisch!").
Der Name "Karneval" steht somit für die letzten Tage vor dem Beginn der vorösterlichen Fastenzeit. 
Ein Synonym für das Fest in anderen Regionen lautet "Fasching",
was für den Ausschank des Fastentrunks steht.
Hier bezieht man sich beim Feiern also weniger auf den Magen als auf die Leber.

Schon im Mittelalter ging es bei den Festen hoch her - mit Tänzen, Gelagen und Verkleidungen. 
Während der so genannten "Narrenfeste" parodierte man kirchliche Rituale und sogar den Papst.
Die Kirche duldete das ausgelassene Treiben zwar, forderte ab Aschermittwoch aber wieder Tugendhaftigkeit ein.

Von Protestanten abgeschafft
Während der Reformationszeit schafften die Protestanten das Fest in ihrem Einflussbereich weitgehend ab.
Daher ist der Karneval bis heute vor allem in katholischen Regionen etabliert.
Im 20. Jahrhundert setzte er aber auch in den protestantisch geprägten Gegenden Deutschlands zu einem neuen Siegeszug an.

Heutzutage feiert man das Fest in vielen Ländern Europas sowie in Kanada, Lateinamerika und im Süden der USA.

 

 

 

06.01.2018 Seite wir erneuert

 

 

   

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